Palm Z22

Der Z22 (oft auch als “Zire 22″ bezeichnet, aber das stimmt nicht, der Z22 ist offiziell kein Zire) wurde von Palm als Einsteigermodell Ende des Jahres 2005 gelauncht (12. Oktober 2005). Die damalige UVP belief sich auf 119 Euro, schnell pendelte sich der Straßenpreis auf 99 Euro ein. Der Z22 ist klein und kompakt – und relativ reduziert.

Palm Z22

Der Z22 darf wohl mit Recht als der Nachfolger des Einsteiger-PDAs Zire 31 gesehen werden, der 2004 auf den Markt kam. Allerdings ist er im Gegensatz zu diesem nochmals reduziert – insbesondere in Größe und Gewicht. Das Farbdisplay löst 160 x 160 Bildpunkte auf, genau wie der 31er, allerdings ist es deutlich kleiner und so fällt die im Herstellungsjahr schon etwas antiquierte “LoRes” nicht ganz so unangenehm auf. Wartete der Zire 31 noch mt einem SD-Kartenslot auf, sucht man diesem beim Z22 vergebens. Als Handheld ist er also auf das allernotwendigste reduziert – wird er richtig eingesetzt, kann das aber auch bon Vorteil sein!

Für PIM ist am Gerät alles dran: Immerhin werkelt in dem kleinen Kasten ein mit 200 MHz getakteter ARM von Intel (andere Quellen sagen Samsung), der Palm wiegt nicht einmal hundert Gramm. Und mit 32MB Speicher ist man PIM-mäßig gut aufgestellt. Da der Z22 eh keine Multimediafeatures zulässt, reicht der Speicher auch heute noch. Palm OS Garnet 56.2.8 statt dem 5.4.9 des Zire 31.

Zwei echte Features bringt der kleinste der Palm-Handhelds mit sich: Statt des proprietären Connectors wird der 22er per Mini-USB geladen und synchronisiert. Weiterhin ist der verbaute Speicher ein nichtflütiger NVRAM (und das freut jeden, der mit Palms zu tun hat – denn wenn dem “Kleinen” mal der Saft ausgeht, bleiben die Daten erhalten).

Die Konnektivität des Einsteigergeräts ist etwas spärlich ausgefallen: Neben dem USB-Anschluss gibt es noch Infrarot – das was dann auch schon. Verbaut ist weiterhin ein Li-on-Akku, der – wenn er voll geladen ist, etliche Stunden durchhält.

Lieferumfang Z22

Heute kann der Z22 immer noch gute Dienste leisten: Die Software ist auch unter Win7 lauffähig, unter 32 Bit lässt er sich via USB syncen, wer mit 64-Bit-Systemen arbeitet, ist auf einen Sync per IR-Schnittstelle angewiesen. Die Ersatzteilversorgung für den Z22 ist heute (2013) eher dürftig. Vereinzelt bekommt man noch ein Alu-Hardcase und passende Displayschutzfolien, Ersatzakkus sind quasi gar nicht mehr zu bekommen. Dafür ist Mini-USB-Zubehör wie Kabel und Netzgeräte für wenig Geld zu Hauf vorhanden. Den sehr speziellen Stylus kann man meines Wissens auch nicht mehr nachkaufen.

Die wesentlichen Unterschiede zum Vorgänger Zire 31: Kein SD-Kartenslot, kein Kopfhörerausgang. Kleineres Gerät mit nichtflüchtigem Speicher

Persönliche Einschätzung: Ich hatte den Z22 nur kurz. Ich finde den Formfaktor dieses kleinsten Palms wirklich toll, die so massiv eingeschränkte Konnektivität hat mir den Spaß dann aber doch etwas verleidet. Trotzdem: Das ein Lo-Res-Display verbaut ist, fällt wegen der Größe nicht negativ auf. Die Stifteingabe auf dem kleinen Display funktioniert, ist aber etwas fummelig. Alternativen für den Gebrauchtkauf sind der ein Jahr ältere Zire 31 oder unter den Tungstens das damalige Einsteigermodell E2.

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